Das Ende ist erst der Anfang

Film- und Psychoanalyse mit Dr. Hanna Petersen

Ein Ort am Ende der Welt: Gilou und Cochise sitzen in ihrem Pick-Up und es wirkt, als habe die Straße kein Ende. Ihr Auftrag scheint müßig, denn sie sollen ein verlorenes Handy orten, auf dem sich sensible Informationen befinden. Sie treffen an der Tankstelle eine Frau, mit der sich Cochise anfreundet und bekommen einen wichtigen Ratschlag vom Angestellten eines heruntergekommenen Hotels, doch wirklich voran kommen sie nicht. Gilou und Cochise sind nicht die einzigen, die durch diese gottverlassene Gegend irren. Esther und Willy sind auch da – sehr verliebt und auf der Flucht …
So karg die Landschaften, so skurril sind die Leute und so lakonisch die Dialoge. Harte Kerle zeigen hier auch mal eine andere Seite, die Liebe versteckt sich hinter rauen Fassaden, Mord begegnet Moral, Zweifel trifft auf Hoffnung und Gewalt auf Glaube.

Im Anschluss an den Film laden wir zu einem Filmgespräch ein.

B / F 2015, 97 Min., FSK: ab 12
R+B: Bouli Lanners, K: Jean-Paul de Zaeytijd, D: Albert Dupontel, Bouli Lanners, Suzanne Clément, Michael Lonsdale, Max von Sydow