The Wailing

Eine Reihe von bestialischen Übergriffen und grausamen Morden erschüttert ein kleines Dorf in Südkorea. Scheinbar ohne jeglichen Grund greifen sich Nachbarn in brutalster Weise an. Der Dorfpolizist Jong-gu bemüht sich um Aufklärung, doch es gibt keine erkennbare Erklärung für die Welle an Gewalt. Umso schneller kochen die Gerüchte und Schuldzuweisungen hoch. Es heißt, ein japanischer Einsiedler, der seit kurzem in einer Hütte im Wald haust, stecke hinter der Mordserie. Die Lage droht zu eskalieren, als eine dämonische Macht von der Tochter des Polizisten Besitz ergreift. Um sie zu retten, setzt Jong-gu auf die Hilfe eines Schamanen und entfesselt dabei die wahre Macht des Bösen…

Na Hong-jins übersinnliches Meisterwerk wurde 2016 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes im Rahmen des offiziellen Programms gezeigt. The Wailing „erhebt das Genre-Kino zu einer wahren Kunst“, so Screen Anarchy, „und ist dennoch nichts für Menschen mit einem schwachen Herz.“

Eine aufwendige Drehortsuche in ganz Südkorea und Dreharbeiten, die sich über sechs Monate erstreckten, verleihen dem Film seinen außergewöhnlichen cineastischen Charakter.

Er entstand mit einer enormen Liebe zur Perfektion. Die Arbeit am Drehbuch dauerte zwei Jahre und acht Monate, der Dreh selbst ein halbes Jahr und die Nachbearbeitung ein weiteres Jahr.

Kurzfilm vor dem Hauptfilm: Rotor (2’40 Min.)

ROK 2016, 156 Min., DF + OmU, FSK: ab 16
R+B: Na Hong-jin, K: Hong Kyung-pyo, D: Kwak Do-won, Hwang Jung-min, Jun Kunimura, Chun Woo-hee

Pressestimmen:

Abendzeitung
„THE WAILING erzeugt ein Klima der Bedrohung, das sich auf krachende Weise in intensiven Exorzismus-Sequenzen entlädt.“

Berliner Morgenpost
„…tiefe, bohrende, suggestive Blicke in eine traumverlorene Landschaft und durch die Fenster und verwinkelten Flure von ganz normalen, zunächst behaglich und sicher scheinenden Einfamilienhäusern.“

Berliner Zeitung
„Packender Horrorfilm.“
„ THE WAILING schafft schöne motivische Verdichtungen und eine Atmosphäre der kleinen Details…“. „Na Hong-jin spielt geschickt mit Klischees und Genres.“

B.Z.
„Feinster Asiahorror.“

 Frankfurter Rundschau
Sinfonie des Grauens“
„Was beginnt wie ein stimmungsvoller Krimi aus der koreanischen Provinz, sich allmählich zu einem polyphonen Furioso steigert, entwickelt gleichzeitig einen lyrischen Kontrapunkt. Zärtlich und schneidend geht dieser innere Klang unter die Haut wie eine singende Säge. Es ist ein herzzerreißendes Jammern.“

Hamburger Abendblatt
„…zeugt von einer künstlerischen Souveränität…“

Hamburger Morgenpost
„Meisterhaft!“

Kölner Stadtanzeiger
Epische zweieinhalb Stunden dauert der wilde Genremix, bei dem die Regie stilsicher das Tempo variiert und eine Atmosphäre der Paranoia etabliert. Mit wuchtigen Bässen kreiert Na auf der Tonspur eine allgegenwärtige Bedrohung, die später in eine kakophonische Geräuschcollage mündet.“

Leipziger Volkszeitung
„Geschickt und überraschend…“

Münchner Merkur
„… eine grandios präzise Atmosphäre – die herbstlichen Wälder, der Regen, die engende Weite der Landschaft – und eine anfangs wunderbar witzig-menschliche Figurenzeichnung.“

Süddeutsche Zeitung (Extra)
„…mixt meisterhaft Thriller, Horror- und Mysterygenre.“

Sächsische Zeitung
„Die dritte Arbeit von Na Hong-jin wuchert wild auf allen Ebenen. Die Buddy-Cop Phase verlässt er schnell, um sich in einem latent blutigen, extrem spannenden Szenario zu ergehen, das mit Brutalität genauso umzugehen weiß wie mit surrealistischen Sequenzen, das eine blühende Religionsmelange aus Gläubigen und Schamanen bietet und Einblick in starre Strukturen von Familie und sogar politische Verweise bietet.“

Taz
„Unberechenbar, bis ins letzte Detail: In seinem Horrorfilm THE WAILING spürt der koreanische Regisseur Na Hong-jin dem Übernatürlichen atemlos und mit widerspenstigem Humor nach.“

Westdeutsche Zeitung
„THE WAILING verspricht viel, hat das koreanische Kino doch in letzter Zeit mit Horror- Perlen … durch frische Ideen und atmosphärische Dichte beeindruckt. Und auch der ausführende Regisseur … ist kein unbeschriebenes Blatt.“