Von Persien nach Iran und zurück – eine Zeitreise

In Kooperation mit der Gemeinnützigen

Was wissen wir eigentlich wirklich über den Iran, der nach wie vor von vielen als Bedrohung wahrgenommen wird? Der Hamberger Dokumentarfilmer Wolfgang Burst hat eine Unmenge Filmmaterial, das er von einer ungemein spannenden 25-Tage-Reise im Herbst 2011 durch den Iran nach Hause gebracht hat, zu einem spannenden, abwechslungsreichen und informativen Dokumentarfilm über die Geschichte des Iran verarbeitet. Der Autor reiste wieder in das Land, das er unmittelbar nach der „islamischen“ Revolution 1979 verlassen hatte. Als Kenner des Landes – er war 5 Jahre Lehrer an der Deutschen Schule Teheran – und als gelernter Historiker ist es ihm gelungen, nicht nur einen leicht verständlichen Überblick über 2500 Jahre wechselvolle Geschichte zu präsentieren, sondern auch die reichen Kulturschätze des Landes eindrucksvoll in Szene zu setzen. Der Film schließt Wissenslücken, informiert beruhigend sachlich und ist ein willkommener Baustein auf dem Wege zu einer vorurteilsfreieren Auseinandersetzung mit dem Iran. Wolfgang Burst möchte den Blick des Publikums freimachen für eine unvoreingenommene Sichtweise auf ein Land mit unendlich reicher Kultur – getreu seiner Überzeugung: Wer den Iran und seine Menschen von heute verstehen will, muss die Geschichte des Landes kennen.

Dem Film schließt sich ein Gespräch über aktuelle Fragen zum Thema ‚Iran‘ an.

R+B+K: Wolfgang Burst, 100 Min.

Vorstellungen

Filmgespräch im Anschluss
27. November 2017
18:00