Pferde stehlen

Die Schönheit Norwegens kann manchmal schmerzen. Dabei sucht Trond nur die Einsamkeit, als er in das kleine Dorf im Wald zieht. In dieser Idylle erkennt er in seinem Nachbarn einen alten Bekannten aus Jugendtagen wieder. Plötzlich sind da all diese Erinnerungen an jenen Nachkriegssommer, als Trond 15 Jahre alt war und mit seinem Vater mehrere Wochen beim Holzfällen im Wald verbrachte. Ein Sommer, in dem er mit einem Freund Pferde stahl und die Liebe entdeckte. Der Sommer, in dem auch ein Kind starb, der Freund verschwand und Geheimnisse seines Vaters ans Licht kamen. Und der Sommer, in dem er seinen Vater das letzte Mal sehen sollte. “Erinnerungen, die das Bewusstsein fluten und den Schmerz bringen – doch als wie stark dieser empfunden wird, entscheidet man selbst.” Bei seiner Weltpremiere im Wettbewerb der Berlinale 2019 wurde Pferde stehlen mit dem Silbernen Bären für eine Herausragende Künstlerische Leistung (Kamera) ausgezeichnet.

Kurzfilm vor dem Hauptfilm: Fait d’Hiver (7 Min.)

N 2019, 123 Min., OmU + DF, FSK: ab 12
R+B: Hans Petter Moland, K: Rasmus Videbæk, D: Stellan Skarsgård, Bjørn Floberg, Tobias Santelmann, Danica Curcic

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